SG Leutershausen

Die roten Teufel von der Bergstrasse

Auftaktsieg für Salger und Spohn

tib. Auftakt geglückt: Die deutschen Handball-Junioren sind bei der U20-Europameisterschaft im dänischen Kolping mit einem 27:23-Sieg (16:10) gegen Schweden ins Turnier gestartet. Mit dabei waren auch die beiden Nachwuchs-Talente der SG Leutershausen Valentin Spohn und Stefan Salger. 

 

„Das war ganz wichtig“, sagte Salger, „den Auftaktsieg wollten wir unbedingt haben.“ 

 

Bereits morgen (29. Juli,16 Uhr) steht für die deutsche Auswahl das nächste Gruppenspiel gegen Kroatien an. Am Sonntag (31. Juli, 16 Uhr) trifft man in der letzten Vorrunden-Partie auf Ungarn

 

„Um gegen Kroatien zu gewinnen, müssen wir genauso gut spielen wie heute“, so Salger weiter, „wenn nicht sogar eine Schippe drauflegen.“

 

Alle Begegnungen werden kostenlos im Livestream (http://www.m20euro2016.com/livestream/) übertragen.

 

 


Saisonauftakt bei der SGL

(tib) Nun hat die Saison 2016/2017 für die SG Leutershausen auch offiziell begonnen — und es gibt einige Neuigkeiten. 

 

„Wir sind als einziger Zweitligist der Region die zweite Macht hinter den Rhein-Neckar-Löwen“, stellt der Sportliche Leiter Uli Roth sofort klar. Um als „Dorfverein“ das Ziel Klassenerhalt zu erreichen, wurde die Mannschaft in allen Bereichen verstärkt. 

 

Sebastian Metzler steigt zum Co-Trainer auf, noch in der vergangenen Saison coachte er die A-Jugend-Bundesliga und war bei den Herren als Athletik-Trainer aktiv. „Ich freue mich, dass mir das Vertrauen geschenkt wurde“, sagt der 25-Jährige, „mit der Spielphilosophie der SGL komme ich bereits sehr gut klar.“

 

Mit Jonas Kupijai, Niklas Ruß und Alexander Kubitschek verstärken drei erfahrene Spieler den Kader — Yannick Stippel und Marlon Lierz aus der eigenen Jugend komplettieren das Aufgebot. „Das zeigt, dass wir eine gute Mischung haben — und auch in diesem Jahr wieder auf die Jugend setzen“, so Chef-Trainer Marc Nagel. Mit Sascha Pfattheicher, Valentin Spohn, Stefan Salger, Philipp Bauer und Moritz Mangold stehen zudem fünf Jugend-Nationalspieler im Kader. Für die U20-Europameisterschaft in Dänemark wurden Salger und Spohn von Nationaltrainer Markus Baur nominiert. 

 

Außerdem steigen Axel Vögele (Geschäftsführender Gesellschafter, Peter Nick GmbH Weinheim), Julian Müller (Geschäftsführender Gesellschafter, eBuch) und Reimar Bezzenberger (Sportwissenschaftler) bei der SG Leutershausen als Gesellschafter ein. Jörg Büssecker (Geschäftsführender Gesellschafter, aktiva) bleibt zudem Hauptsponsor. 

 

 

Saisonauftakt ist am 3. September um 20 Uhr in der Heinrich-Beck-Hall gegen den VfL Bad Schwartau. Dauerkarten sind unter www.sg-leutershausen.de erhältlich. 

 


SGL beim 6. Pfulben-Cup: noch viel Luft nach oben

Zum Glück haben Vorbereitungsturniere im Bezug auf die kommende Saison nicht viel Aussagekraft — denn der 6. Pfulben-Cup beim VfL Pfullingen lief für die SG Leutershausen nicht optimal

 

Zuerst verlor man den Auftakt gegen den Drittligisten SG Pforzheim/Eutingen mit 9:13, danach mussten sich die „Roten Teufel“ auch im zweiten Gruppenspiel gegen den TSB Horkheim mit 12:16 geschlagen geben. 

 

„Spielerisch war das eigentlich ganz gut“, fand Trainer Marc Nagel trotz der Niederlagen, „im Angriff haben wir zu viele freie Würfe verballert.“ Die Chancenverwertung sowie die Aggressivität  in der Defensive ließ noch viel Luft nach oben offen.

 

Für einen versöhnlichen Abschluss sorgte das Spiel um Platz fünf gegen den Gastgeber VfL Pfullingen. Nach der regulären Spielzeit zeigte die Anzeigetafel 13:13 — das Siebenmeterwerfen brachte die Entscheidung. Die Gastgeber warfen gleich zweimal am Tor vorbei, im Gegenzug trafen Marvin Karpstein, Niklas Ruß und Philipp Bauer für die SGL — der fünfte Platz war gesichert. 

 

 

„Meine Jungs waren schon ein bisschen erschöpft“, sagte Nagel, „die Vorbereitung war hart.“ Zur Erholung ist nun genügend Zeit, die kommende Woche ist trainingsfrei.


Fotoshooting: Western-Style

(tib) Das war kein gewöhnliches Fotoshooting. Nachdem die klassischen Porträtaufnahmen im Kasten waren, ging es am Montag für die „Roten Teufel“ an den Dossenheimer Steinbruch. Alte Hütten, Lagerfeuer, Poker-Tische — eine Kulisse wie aus dem Western-Film.

 

Jugendnationalspieler Stefan Salger schwang den Hammer in der Schmiede, Neuzugang Niklas Ruß versuchte sich an der Holzfälleraxt — das Trainergespann Marc Nagel und Sebastian Metzler posierte mit Cowboyhüten.

 

„So ein Fotoshooting ist in der gesamten Handball-Bundesliga mit Sicherheit einmalig“, sagte SGL-Geschäftsführer Reimar Bezzenberger, „das war heute der offizielle Startschuss zur neuen Saison.“

 

Beim gemeinsamen „Kick-Off“ schaute man noch einmal kurz auf die vergangene Saison zurück. Zum Spieler der Saison 2015/2016 wurde von den SGL-Fans Nachwuchshoffnung Sascha Pfattheicher gewählt, der auch zukünftig in der U20-Nationalmannschaft auf der rechten Außenbahn auf Torejagd gehen wird.

 

Nun — in der 2. Bundesliga — erwartet Uli Roth von seiner Mannschaft vor allem „seriöses Auftreten und Disziplin“. Für den Sportlichen Leiter kann es nur ein Ziel geben: „Da brauchen wir nicht lange herumreden — wir wollen 16. werden und die Klasse halten.“ Und dafür wird jeder Punkt benötigt. „Wir starten direkt mit zwei Heimspielen“, so Roth, „da müssen wir vor unseren eigenen Fans die Visitenkarte abgeben.“

 

Am 3. September um 20 Uhr ist der VfL Bad Schwartau in der Heinrich-Beck-Halle zu Gast, am 9. September empfängt die SGL den EHV Aue.

 

 

Dauerkarten sowie wenige Rest-Stehplatzkarten für die Partie am 20. August in Wieblingen gegen die Rhein-Neckar-Löwen sind in der SGL-Geschäftsstelle (Hauptstraße 2, 69493 Hirschberg an der Bergstraße; kontakt@sg-leutershausen.de; 06201/9595215) zu erwerben. 

 


DER SPIELPLAN IST DA!

 

03.09.2016  20:00 Uhr: SGL — VfL Bad Schwartau

09.09.2016  20:00 Uhr: SGL — EHV Aue

11.09.2016   17:00 Uhr: HG Saarlouis — SGL

16.09.2016 20:00 Uhr: SGL — Wilhelmshavener HV

25.09.2016 16:30 Uhr: HC Empor Rostock — SGL

01.10.2016 20:00 Uhr: SGL — TSG Lu-Friesenheim

08.10.2016 20:00 Uhr: TV 1893 Neuhausen — SGL

15.10.2016 20:00 Uhr: SGL - TUSEM Essen

22.10.2016 20:00 Uhr: DJK Rimpar Wölfe — SGL

26.10.2016 20:00 Uhr: SGL — ASV Hamm-Westfalen

12.11.2016 20:00 Uhr: SGL — Dessau-Roßlauer HV 06

18.11.2016 19:30 Uhr: TV 05/07 Hüttenberg — SGL

20.11.2016 17:00 Uhr: SGL — SG BBM Bietigheim

26.11.2016 19:30 Uhr: ThSV Eisenach — SGL

03.12.2016 20:00 Uhr: SGL — TuS N-Lübbecke

11.12.2016 17:00 Uhr: TV Emsdetten — SGL

17.12.2016 20:00 Uhr: SGL — HSG Konstanz

26.12.2016 18:00 Uhr: TuS Ferndorf — SGL

04.02.2017 20:00 Uhr: SGL — HSG Nordhorn-Lingen

 

10.02.2017 19:30 Uhr: VfL Bad Schwartau — SGL

17.02.2017 19:00 Uhr: EHV Aue — SGL

19.02.2017 17:00 Uhr: SGL — HG Saarlouis

25.02.2017 19:30 Uhr: Wilhelmshavener HV — SGL

04.03.2017 20:00 Uhr: SGL — HC Empor Rostock

11.03.2017 19:00 Uhr: TSG Lu-Friesenheim — SGL

18.03.2017 20:00 Uhr: SGL — TV 1893 Neuhausen

24.03.2017 19:30 Uhr: TUSEM Essen — SGL

01.04.2017 20:00 Uhr: SGL — DJK Rimpar Wölfe

07.04.2017 19:15 Uhr: ASV Hamm-Westfalen — SGL

13.04.2017 20:00 Uhr: Dessau-Roßlauer HV 06 — SGL

21.04.2017 20:00 Uhr: SGL —TV 05/07 Hüttenberg

23.04.2017 17:00 Uhr: SG BBM Bietigheim — SGL

29.04.2017 20:00 Uhr: SGL — ThSV Eisenach

10.05.2017 19:00 Uhr: TuS N-Lübbecke — SGL

20.05.2017 20:00 Uhr: SGL — TV Emsdetten

27.05.2017 20:00 Uhr: HSG Konstanz — SGL

03.06.2017 20:00 Uhr: SGL — TuS Ferndorf

 10.06.2017 18:00 Uhr: HSG Nordhorn-Lingen — SGL


A-Jugend Bundesliga: Frank Herbert neuer Trainer

Die männlichen A-Junioren Handballer des Bundesligisten JSG Leutershausen/Heddesheim werden ab sofort von Frank Herbert trainiert. Herbert trainierte zuletzt die U23 der TSG Friesenheim.

Mit ihm kommt ein absoluter Handballfachmann. Nach der erstmaligen Qualifikation für die höchste deutsche Jugendspielklasse und dem erreichten Klassenerhalt startet man nun unter völlig anderen Voraussetzungen in die Saison. Trainer Frank Herbert coacht die neu zusammengestellte Mannschaft in der kommenden Saison gemeinsam mit Co-Trainer Tobias Geiling, der bereits in der abgelaufenen Saison mitverantwortlich für das Team war. Die beiden Südhessen kennen sich aus der Vergangenheit.

Der 50-Jährige war nach seiner aktiven Spielerkarriere, in der er für unter anderem für den Oberligisten TSV Viernheim und den Südwest-Regionalligisten SG Eintracht Herrnsheim jeweils sechs Jahre aktiv war, knapp zehn Jahre als Spielertrainer tätig. Wegen einer Knieverletzung musste er die reine Trainerlaufbahn eingeschlagen. Er trainierte sehr erfolgreich Herrenmannschaften in der Rheinhessenliga, scheiterte mit der HSG Zotzenheim/Sprendlingen und der TG Osthofen immer ganz knapp am Oberliga-Aufstieg, wurde mit der HSG aber zweimal Rheinhessenpokalsieger. 

Seit 2012 ist Herbert im Jugend-Leistungsbereich aktiv, gewann zusammen mit Björn Dinger und der B-Jugend der TSG Friesenheim 2013 den Titel in der der RPS-Oberliga, überstand mit dem Team die Gruppenphase der Deutschen Meisterschaft (DM) und zog in das Final-Four in Berlin ein. Dort belegte er den vierten Platz belegte.

In der Saison 2013/14 coachte er gemeinsam mit dem damaligen renommierten TSG-Jugendkoordinator Martin Röhrig die Bundesliga A-Jugend der „Eulen“ und qualifizierte sich als Zweiter der Staffel für das Viertelfinale um die DM. Seit 2012 unterstützt Herbert zudem als Auswahltrainer den Pfälzer Handballverband. In der vergangenen Saison trainierte er die U23, das Juniorenteam der TSG Friesenheim in der RPS-Oberliga, erreichte in einer turbulenten Saison mit der Mannschaft neben dem anvisierten Ligaerhalt den Pfalzpokalsieg als Krönung.

Frank Herbert, seit Mai 2015 im Besitz der A-Lizenz, ist nicht nur fachlich ein Gewinn, auch menschlich kennt er sich insbesondere mit dem Thema Jugendliche im Leistungshandball bestens aus. Die beiden Söhne Julius (20) und Konstantin (16) betreiben ebenfalls Handball als Leistungssport. 

Der neue Trainer der JSG-Bundesliga-A-Jugend freut sich immens auf seine neue Aufgabe, wirkt in den ersten Einheiten hochmotiviert und ist vor allem vom professionellen Umfeld der A-Jugend, dem „Team um das Team“ mit Teammanager Sven Klotz, „Co“ Tobias Geiling, Betreuer Daniel Schmitt und Physiotherapeutin Serena Horst angetan. 

 

Die Verantwortlichen der beteiligten Vereine SG Leutershausen und SG Heddesheim freuen sich auf die Zusammenarbeit und gehen nach dem Aufstieg der beiden Herrenteams (SG Leutershausen spielt in der 2. Bundesliga, die SG Heddesheim in der BW-OL) mit dieser Verpflichtung einen weiteren Schritt in Richtung Jugend-Leistungshandball an der badischen Bergstraße.

Sportec als Grundpfeiler guter Leistungen

Die Hintergründe der guten Entwicklung Leutershausener Talente

 

(msc) Donnerstagnachmittag, 17 Uhr. Die Hausaufgaben sind erledigt, das Mittagessen bereits verspeist. Für gewöhnliche Teenager ist jetzt die Zeit des Entspannens und der Freizeit gekommen, ehe es am nächsten Tag wieder in die Schule geht. Doch wer es im Sport zu etwas bringen möchte, der muss zumindest auf diesen Luxus verzichten. Wer in der A-Jugend-Bundesliga und der 3.Liga spielen möchte, ist eben kein gewöhnlicher Teenager. Solche außergewöhnliche Jugendliche gibt es bei der SG Leutershausen einige – Moritz Mangold ist einer davon. Am 8.August 2015 feierte der Torhüter seinen 17. Geburtstag – mitten in der Saisonvorbereitung der ersten Herrenmannschaft. Keine vier Wochen später sieht sein Donnerstagnachmittag anders aus als der, eines gewöhnlichen Jugendlichen. Um 18.30 Uhr stand die Videoanalyse auf dem Programm, bereits ab 17 Uhr absolvierte das Talent einen Krafttest bei sportec, dem Physio- und Bewegungszentrum in Weinheim.

 

Das kurze Aufwärmen, um sich und die Muskeln auf Betriebstemperatur zu bringen, tat dem sympathischen Keeper der SGL gut. Zunächst etwas zurückhaltend und schüchtern nutzte er die fünf Minuten auf dem Laufband, um sich auf den bevorstehenden Test vorzubereiten. „Einen Krafttest habe ich auch bei meiner vorherigen Station bereits gemacht“, erklärte der damalige Neuzugang der SG Pforzheim-Eutingen: „aber sicherlich nicht mit solch genauen Messungen.“ Unter der Anleitung von sportec-Mitarbeiter und Sportwissenschaftler Julian Schäfer ging es nach dem Aufwärmprogramm dann an den ersten Test zur Leistungsbestimmung. Spätestens jetzt zeigte sich Mangold ganz und gar nicht mehr schüchtern, zumindest was seine Kraftwerte anging. Durch die hochmodernen Geräte mit eingebauten Sensoren konnte die Maximalkraft des Spielers im Brust und Rückenbereich sehr genau bestimmt werden und in Relation gesetzt werden, einer der großen Vorteile, die sich für die SG Leutershausen durch den Gesundheitspartner sportec ergeben. „Das war mal etwas anderes, mit solchen Geräten die eigene Kraft zu überprüfen“, gab auch die Nummer 16 der „Roten Teufel“ zu.

 

Auf der Beinpresse durfte er dann auf die klassische Art und Weiße zeigen, wie es um seine Beinmuskulatur bestellt ist. Mangold, der immer mehr auftaute, gab nun alles und wollte eine neue Bestmarke nach der anderen erreichen. „Es hat durchaus Spaß gemacht“, wusste er nach dem Check zu berichten: „man hat ja auch den Ansporn, die eigene Leistung noch einmal zu überbieten.“ Schäfer bestätigte die Einschätzung, dass sich die Entwicklung der Sportler anhand solcher Tests und den auf die Werte abgestimmten Trainingsplänen bestens unterstützen lässt. „In der Vergangenheit haben hier einige Spieler im ersten Jahr einen unheimlichen Gewichtszuwachs verzeichnen können“, so der Sportwissenschaftler – alles Muskelmasse versteht sich. Stefan Kraft, der die SGL als sportec-Mitarbeiter lange Zeit in seiner Funktion als Physiotherapeut betreute, bestätigt die Einschätzung seines Kollegen. „Bei Philipp Müller war es beispielsweise ganz auffällig – er hat 15 bis 20 Kilo zugenommen“, so Kraft: „Das ist schon cool, an so einer Entwicklung beteiligt zu sein.“ Geheimtricks bedarf es dabei aber keine: „Wir müssen das Rad nicht neu erfinden, gerade bei den Jungen geht das fast von allein, sofern man sie richtig anleitet und sie es dann auch umsetzen“ Doch die optimale Entwicklung ist nicht der einzige Vorteil eines solchen Tests. „Zudem können wir sehen, ob sich irgendwo noch muskuläre Ungleichgewichte verbergen, die in der Zukunft für Probleme sorgen können“, erklärt Schäfer.

 

Ein Jahr später wird klar: Auch Mangold hat einen unheimlich Sprung in seiner Entwicklung gemacht. Insider bescheinigten dem Nachwuchskeeper zwar bereits bei seinem Wechsel zu den „Roten Teufeln“ eine gute Karriere, dass er sich so schnell zum wichtigen Faktor im erfolgreichen Kampf um die zweite Liga erweisen würde, hatte dennoch niemand erwartet. Der Lohn: Die Berufung in den Kader der Jugendnationalmannschaft und ein fester Platz im Zweitliga-Kader der Hirschberger. Hinter solchen Leistungen steckt indes nicht nur Talent. „Wir haben mehrere leistungsdiagnostische Maßnahmen, drei bis vier Rumpfgeräte sowie zwei bis drei Geräte zur Bestimmung von Bein- und Armkraft“, erklärt Kraft: „Anhand der Ergebnisse erstellen wir einen Trainingsplan.“ Der 34-Jährige ist sich sicher: „So können wir die notwendigen Potentiale ausschöpfen.“ Neben der Leistungsdiagnostik wird zudem eine Laktatdiagnostik erstellt. „Julian wertet das dann aus und gibt eine Trainingsempfehlung für jeden einzelnen Spieler.“ Zudem werden die notwendigen ambulanten Rehamaßnahmen der verletzten SGL-Akteure vom sportec-Team, das sich aus fachlich hochspezialisierten Physio- und Trainingstherapeuten zusammensetzt betreut und in deren Einrichtung durchgeführt. „Wir sind eigentlich seit dem Neustart nach der Insolvenz der SGL mit dabei, unser Inhaber Michael Preibsch hat die Mannschaft bereits zu Erstligazeiten betreut“, bestätigt Kraft: „Es macht uns unheimlich Spaß, so eine junge Mannschaft mitzuentwickeln.“

 

Wie gut die Kooperation zwischen der SG Leutershausen und sportec funktioniert, zeigen auch Matthias Conrad und Stefan Salger. Conrad studiert aktuell Sportinformatik, sein dazugehöriges Pflichtpraktikum absolviert er bei sportec. „Als von Matthias die Anfrage kam, brauchten wir nicht lange zu überlegen.“Salger ist ebenfalls aktuell bei bei den Physio-Profis beschäftigt. „Stefan ist bis Ende Juli bei uns als Physiotherapeut“, erklärt Kraft: „Er unterstützt uns  soweit es das Training zulässt und er ab September sein Abitur nachholt“ Als Arbeitgeber kann sportec im Rahmen der Kooperation leichter auf die Gegebenheiten wie Lehrgänge der Juniorennationalmannschaft reagieren und Termine verschieben. „So stelle ich mir eine Kooperation vor – es ist ein Geben und Nehmen“, so Kraft abschließend.


ÄNDERUNG: SGL startet mit Heimspiel

(tib) Die SG Leutershausen beginnt mit einem Heimspiel gegen den VfL Bad Schwartau die 2. Bundesligasaison 2016/2017. Die geplante Auswärtsbegegnung in Bad Schwartau war aufgrund der Hallenbelegung des VfL nicht möglich. 

 

Somit heißt es zum Saisonauftakt am 3. September um 20 Uhr in der Heinrich-Beck-Halle (Hölderlinstraße 24, 69493 Hirschberg an der Bergstraße): SG Leutershausen — VfL Bad Schwartau.

 

Eine Woche später steht für die „Roten Teufel“ direkt einer der insgesamt drei Doppelspieltage an. Zunächst empfängt man den EHV Aue (Freitag, 9. September, 20 Uhr) und muss zwei Tage später (Sonntag, 11. September, 17 Uhr) bei der HG Saarlouis antreten. 

 

Der gesamte Zweitliga-Spielplan wird im Laufe der kommenden Woche veröffentlicht. 

 

 

 

Dauerkarten für die Zweitligasaison 2016/2017 sind nach wie vor in der Geschäftsstelle sowie online erhältlich.

 


Letzter Test: SGL gegen den Deutschen Meister

(tib) Das erste Highlight der Saison ist zugleich der letzte Test bevor es ernst wird. Die SGL steht am 20. August im Wieblinger Sportzentrum West  (Ludwig-Guttmann-Str.10, 69123 Heidelberg) dem Deutschen Meister gegenüber - den Rhein-Neckar-Löwen. Anpfiff ist um 18 Uhr.

 

Das Aufeinandertreffen ist der letzte Standortcheck für die Truppe von Marc Nagel. Eine Woche später (27. August) geht es im DHB-Pokal in Neuhausen gegen die MT Melsungen, am 3. September startet die SGL voraussichtlich beim VfL Bad Schwartau in die 2. Bundesligasaison 2016/2017. 

 

Zugleich soll das Duell gegen die Löwen ein Handballfest für die ganze Rhein-Neckar-Region werden. Mit der Meisterschaft der Löwen und dem Aufstieg der SGL in die zweite Liga steht der Handball aktuell so gut wie nie da - das soll gefeiert werden. 

 

„Wir spielen gegen den Deutschen Meister  - besser gehts nicht“, sagt Uli Roth, „das wird ein Sommerfest, ein Handballfest.“

 

Und auch Oliver Roggisch freut sich auf die Begegnung: „Es werden viele Handballfans nach Wieblingen kommen, die sowohl den Roten Teufeln als auch uns die Daumen drücken“, sagt  der Sportliche Leiter der Löwen, „zudem ist die SG Leutershausen eine junge, hungrige Mannschaft mit viel Potential, die perfekt in das Leistungsniveau passt, das wir zu diesem Zeitpunkt brauchen.“

 

Für Unterhaltung ist also gesorgt: Vor der Partie wird zudem die „SG Leutershausen Traditionsmannschaft“ gegen die „TSV 1887 Wieblingen Traditionsmannschaft“ antreten. 

 

„Das wird ein Treffen von alten Bekannten in einer tollen Halle - wir hoffen auf super Stimmung“, freut sich Roggisch. Und Roth ergänzt: „Wir wollen uns natürlich präsentieren und Werbung für den Zweitligahandball machen“, so der Sportliche Leiter, „gerade deshalb haben wir den Spielort Wieblingen gewählt.“ Zustande gekommen ist der Kontakt dank der SGL-Torwartlegende Jörg Büssecker, der bekanntlich aus Wieblingen stammt. 

 

 

Den SGL-Fans stehen 100 Karten zur Verfügung. Diese sind ab sofort in der SGL-Geschäftsstelle (Hauptstraße 2, 69493 Hirschberg an der Bergstraße; kontakt@sg-leutershausen.de; 06201/9595215) zu reservieren.


DHB-Pokal: Roth-Duell in der ersten Runde

(tib) Das war nun wirklich nicht zu erwarten. In der ersten Runde des DHB-Pokals trifft die SG Leutershausen auf die MT Melsungen, es kommt also zum Bruder-Duell: Uli gegen Michael Roth, der seit 2010 in Melsungen als Trainer aktiv ist. 

 

Genau wie im vergangen Jahr wird die erste Runde im Final-Four-Modus ausgetragen. Im anderen Halbfinale stehen sich der TV 1893 Neuhausen/Erms und die HSG Rodgau Nieder-Roden gegenüber. Gastgeber wird voraussichtlich der Zweitligist TV Neuhausen sein, die Erstrundenspiele finden am 27. und 28. August statt. 

 

„Ein richtig geiles Los“, findet Uli Roth „endlich mal ein wunderbarer Gegner.“ Und der sportliche Leiter der SG führt fort: „Das ist natürlich eine hoch hochinteressante Begegnung.“ 

 

Auch sein Bruder Michael ist schon jetzt motiviert: „Ich freue mich natürlich riesig.“ Doch gleichzeitig warnt er, die anderen Gegner nicht zu unterschätzen: „Mit Leutershausen und dem TV Neuhausen spielen in unserem Final-Four Turnier zwei Zweitligisten mit - das wird nicht leicht.“

 

Dennoch: Die MT Melsungen geht als Favorit in das Turnier. Das weiß auch Marc Nagel: „Natürlich ist es toll, wenn wir die Möglichkeit haben gegen einen Erstligisten zu spielen“, sagt der SG-Trainer, „ich hätte mir aber lieber einen Gegner auf Augenhöhe gewünscht.“ 

 

Dafür kann sich nach diesem „geilen Los“ ganz Leutershausen auf eine „hoch interessante“ Pokal-Begegnung freuen.


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Positionswechsel bei der SG Leutershausen: Holger Löhr übergibt das Amt des sportlichen Leiters an Uli Roth

(rkü) Noch sind einige Wochen Zeit, ehe sich die SG Leutershausen sportlich auf die neue Saison in der zweiten Liga vorbereitet. Im Hintergrund bilden sich inzwischen aber schon die Strukturen heraus. Eine wichtige Veränderung gibt es auf der Position der sportlichen Leitung: Holger Löhr zieht sich von dem Posten zurück. Für ihn übernimmt Uli Roth.

 

“Der Zeitpunkt für diesen Schritt ist gut”, sagt Holger Löhr, “wir haben in der vergangenen Saison die Ziele, die wir uns gesteckt haben, erreicht. Wir haben eine vernünftige Mannschaft, wir sind aufgestiegen, die Spieler haben sich weiter entwickelt.” Löhr, erst als als Trainer, später als sportlicher Leiter die treibende Kraft hinter dem Wiederaufstieg der Roten Teufel seit 2007, hinterlässt ein bestelltes Feld. An der strategischen Schaltstelle als sportlicher Leiter schaffte er nach dem wirtschaftlich erforderlichen Abstieg aus der zweiten Liga im Jahr 2014 gemeinsam mit Trainer Marc Nagel ein Kunststück: In einer Phase der finanziellen Konsolidierung formten sie ein junges Perspektivteam, das in der 3. Liga schneller reifte als erwartet und dessen Akteure zu festen Größen in den Nachwuchsteams des DHB wurden. Trotz dieser Verdienste sagt der 45-Jährige jetzt: “Handballerisch suche ich eine neue Herausforderung.”

 

So ganz verlässt er die SG Leutershausen aber doch nicht. In der kommenden Saison wird er einmal pro Woche individuelle Übungseinheiten mit den Junioren-Nationalspielern und viel versprechenden Talenten im Kader der Roten Teufel abhalten: “Leistungstraining, positionsspezifisches Training, da werden wir die Schwerpunkte setzen.” Gemeinsam mit Marc Nagel stellt er sicher, dass Leutershausen die Talentschmiede der Liga bleibt.

 

Den Job des sportlichen Leiters kennt Uli Roth - er ist nicht nur der Nachfolger, sondern auch der Vorgänger von Holger Löhr auf dieser Position. Nach einer intensiven beruflichen Phase hat er nun wieder mehr Kapazität, sich um die Belange der Mannschaft zu kümmern: “Insofern können wir die Übergabe nahtlos gestalten. Holger hat sich außerordentlich engagiert und das Team voran gebracht. Ohne ihn hätte es die Erfolgsgeschichte der vergangenen Jahre nicht gegeben. Dafür gebührt ihm großer Dank”, zollt Uli Roth seinem Freund allen Respekt und ist froh, dass er nicht ganz von Bord geht: “Für die jungen Spieler im Kader ist wichtig, dass sie auch weiterhin von seinem Training und der individuellen Betreuung profitieren können.”