SG Leutershausen

Die roten Teufel von der Bergstrasse

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Preise Dauerkarten 2. Handball-Bundesliga,

Saison 2016/2017:

Dauerkarte Sitzplatz: 220,00 €€

Ermäßigte Dauerkarte: 180,00 €

 

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Abschiedssieg für Tesarz

SGL besiegt Herrenberg – Nagel bedankt sich bei den Fans

 

Beim Abschied aus der dritten Liga brachte die SG Leutershausen die Heinrich-Beck-Halle noch einmal zum beeben. In einem phasenweise ereignisarmen Spiel zauberten die Rot-Weißen in der Schlussphase Handball vom allerfeinsten auf die Platte. Der 34:29-Sieg war der verdiente Lohn. Vor der Partie wurden die Abgänge Rico Wilde, Thomas Ratzel und Jochen Geppert verabschiedet. Doch es blieb nicht bei den Aktiven, auch ein weiterer Name wurde mit Standing Ovations gefeiert: Hans Tesarz. Der Gesellschafter tritt nun kürzer, war zuvor fast 30 Jahre lang eine der wichtigsten Personen bei den Bergsträßern. „Er kam Ende der Achziger zu uns und ist eine der wichtigsten Säulen der letzten 25, 30 Jahre“, bestätigte auch Jörg Büßecker: „Als wir nach der Insolvenz wieder frisch angefangen haben, hat er sofort wieder mitgemacht.“ Tesarz habe seine Spur bei der SGL hinterlassen, ist sich Büßecker sicher. Nachdem er diesen Satz sagte, lachte er los: „Und das, obwohl er in Großsachsen wohnt.“ Trainer Marc Nagel sah den Grundstein des Aufstiegs in dieser Saison nicht zuletzt bei den Zuschauern. „Danke für die tolle Unterstützung, es ist immer schön die bekannten Gesichter zu sehen, auch auswärts“, erklärte er: „Wir brauchen das Publikum – gerade bei unserer jungen Mannschaft.“

Sportlich wollten die „Roten Teufel“ wie erwartet ein Feuerwerk beim letzten Saisonspiel abbrennen. Ein 3:0 nach fünf Minuten spricht Bände – doch die Gäste konnten ebenfalls befreit aufspielen. „Die Jungs haben gut gekämpft und versucht, eine engagierte Leistung zu zeigen“, gab sich auch Herrenbergs Coach Nico Kiener zufrieden: „Wir haben in den letzten Wochen viel mit denen Spielern gespielt, die nächste Saison noch da sind und sind da einen großen Schritt weiter.“ Claudio Schneck erzielte den ersten Treffer für den abstieger, Lukas Fischer glich mit einem Doppelpack zum 3:3 aus. Es entwickelte sich eine umkämpfte Partie mit leichten Vorteilen für die Hausherren – auch dank eines bärenstarken Moritz Mangold im Kasten. Vorne richteten es die großen aus dem Rückraum. Beim Stand von 16:11 kurz vor der Pause war Juniorennationalspieler Valentin Spohn bereits fünf Mal erfolgreich, Geppert folgte mit vier Treffern. Es blieb beim fünf-Tore-Vorsprung, Leutershausen ging mit einem komfortablen 18:13 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel wurde es wieder ungemütlicher für die Bergsträßer. Herrenberg setzte alles an eine gelungene Abschiesvorstellung, kam binnen fünf Minuten wieder auf zwei Tore heran. 20:18, die SGL musste reagieren. Die Rothemden kamen nun immerhin etwas besser in den Spielabschnitt, Keeper Raul Lazaro Garcia vereitelte einige Chancen der Gäste. In den letzten sieben Minuten zeigten die „Roten Teufel“ noch einmal, warum sie in der nöchsten Saison in der zweiten Liga spielen: Bis dahin stand es 28:27, das Endergebnis wurde auf 34:29 ausgebaut. „Wir haben Charaktere in der Mannschaft, die den Anspruch zweite Liga haben – sowohl bei Jung als auch bei Alt“, kommentierte Nagel den Aufstieg seiner Truppe: Wir sind am Anfang auch ein bisschen überrascht worden, wie gut es trotz Verletzungen geklappt hat – das ist der Lohn für die letzten beiden Jahre.“ Das Schlussfazit des geschlagenen Kiener viel gegensätzlich aus: „Dieses Jahr war beschissen.“

 

SG Leutershausen: Mangold, Lazaro Garcia; Wetzel, Wilde 1, Salger, Pfattheicher 9/1, Volk 4, Geppert 6, Bauer 6, Spohn 8, Klapdohr, Conrad, Karpstein, Ratzel.

 

SG H2Ku Herrenberg: Azevedo Marquez, Mathes; Fuß 4, Maier 3, Soteras-Merz 9/3, Dürner, Kiener, Krämer 3, Schneck 3, Zürn 1, Fischer 6/1.


Kampfstarke Zweibrücker bringen SGL zum stolpern, aber nicht zum fallen

SG Leutershausen legt stark los, führt nach 20 Minuten zweistellig – SV Zweibrücken kommt bis auf zwei Tore heran

 

(msc) Mit einem 29:25-Sieg triumphierte die SG Leutershausen in Zweibrücken und gab Kornwestheim und Haßloch im Abstiegskampf keinen Grund zum Meckern. Im ersten Abschnitt sah es bereits nach einem Debakel für den Gastgeber aus, dann nahm die SGL aber den Fuß vom Gas und ließ die Hoffnung des abstiegsbedrohten SV mehr als nur ein bisschen aufflackern. Beim 20:22 war Zweibrücken wieder voll im Spiel, dann häuften sich aber die Strafzeiten und die Bergsträßer bauten die Führung wieder aus.

Die SGL gab vom Start weg Vollgas und wollte dem Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung mit einer starken Leistung in Zweibrücken zuvor kommen. Die 64er hielten zwar in den ersten Minuten noch mit, doch bereits nach dem 3:3 zeigte sich der Unterschied zwischen dem Aufstiegsaspiranten von der Bergstraße und den abstiegsbedrohten Pfälzern deutlich. Während die „Roten Teufel“ noch eine Schippe drauflegen konnten, waren die Hausherren bereits am Maximum angekommen. Ein 4:0-Lauf und damit zusammenhängend eine Führung, die Leutershausen nicht mehr abgab, waren die Folge. Nach 20 Minuten, die Rot-Weißen inzwischen mit 13:7 in Front, zog SGL-Coach Marc Nagel seine erste Auszeit. Frisch eingestellt zauberte sein Team einen erneuten Lauf aus dem Hut, Abwehrchef Matthias Conrad stellte mit einem seiner seltenen Ausflüge nach vorne die erste zweistellige Führung her. 7:17 – SV-Trainer Stefan Bullach musste ebenfalls zur grünen Karte greifen. Seine Maßnahme hatte Erfolg, Zweibrücken gelang ebenfalls ein 4:0. An der deutlichen 18:11-Pausenführung der Gäste konnte das aber auch nicht mehr viel ändern.

Im zweiten Abschnitt ließen es beide Teams dann zunächst etwas ruhiger angehen. Erst nach knapp vier Minuten erzielte der 2,07-Meter-Hühne Stefan Salger der ersten Treffer, Aris Wöschler stellte eine halbe Minute später den alten Abstand wieder her. Es war der Beginn einer starken Aufholjagd. Ehe sich die Rothemden versahen, klopften die Gastgeber bei nur noch drei Toren Rückstand wieder an. Bei 20 verbleibenden Minuten kein Zuckerschlecken für den Favoriten, zumal Zweibrücken nach dem Sieg gegen Konstanz unheimlich viel Sebstvertrauen getankt hat. Nagel wurde energischer, handelte sich unter anderem auch eine gelbe Karte ein. Vor seiner Auszeit eine viertelstunde vor dem Ende schmolz der Vorsprung dennoch auf 21:19. Die 64er brachten sich indes selbst aus dem Tritt. Aris Wöschler musste für zwei Minuten vom Feld, Jochen Geppert und Rico Wilde erhöhten in Überzahl auf 24:20. Kaum stand Aris Wöschler wieder auf der Platte, durfte sein Bruder Nils zwei Minuten verschnaufen. Für eine Aufholjagd reicht es so nicht mehr, der Favorit sichert sich am Ende den 29:25-Sieg.

 

SV 64 Zweibrücken: Berz, Kovacin; Hammann 3, Denk 2, Bach 1, T.Zellmer 1, Enders 2, N.Wöschler 4, Waryas, B.Zellmer 2, Grieser, A.Wöschler 6, Bayer, Egelhof 4.

 

 

SG Leutershausen: Mangold, Lazaro Garcia; Wetzel 1, Wilde 1, Salger 4, Räpple 2/1, Pfattheicher 8, Volk 1, Geppert 6, Bauer 1, Spohn 3, Conrad 1, Karpstein, Ratzel 1.


Schon nächste Saison zweite Liga?

SGL stellt Lizenzantrag – Chance zum Aufstieg wird wahrgenommen

 

Bereits mit den Verpflichtungen von Jonas Kupijai und Niklas Ruß setzte die SG Leutershausen ein Ausrufezeichen, die größte Ankündigung haben sie sich bisher aber noch aufgehoben. „Falls es zu einer Relegation kommt, sind wir bereit, diese anzunehmen“, bestätigt Uli Roth. Der Verantwortliche für Sponsoring bei den „Roten Teufeln“ schränkt aber auch ein: „Der Aufstieg ist kein Muß.“ Dennoch könnte er schneller kommen, als vor wenigen Wochen noch angenommen. In der Süd-Staffel der dritten Liga ist die Meisterschaft zwar fast entschieden, doch die Ergebnisse aus den drei anderen Gebieten – allen voran des Westens – lässt die Bergsträßer von der Rückkehr in Liga zwei hoffen. Eine dadurch mögliche Relegation fände am ersten Maiwochenende statt.

 

„Konstanz will aufsteigen und wird das wohl auch tun“, so Roth zur sportlichen Lage der Liga: „Wir gehen zumindest nicht davon aus, dass sie noch drei Spiele verlieren.“ Ein direkter Aufstieg ist so also wohl nicht mehr möglich. Der erste Teil des Lizenzantrags wurde trotz allem Anfang März eingereicht, der zweite folgt heute. „Wir haben alles erforderliche abgegeben“, erklärt Roth: „Wir haben gesagt, wenn es die Mannschaft über den sportlichen Weg schafft, dann machen wir das.“ Eine Bedingung gibt es aber: „Sollten wir aufsteigen, dann bleiben wir bei unserem Drittliga-Etat.“ Die Kaderplanung sei mit der Verpflichtung von Niklas Ruß abgeschlossen, der Etat – ungeachtet der Ligazugehörigkeit – abgesegnet. „Die Konsolidierung ist noch nicht abgeschlossen, deshalb gehen wir auch nur unter Drittliga-Bedingungen hoch“, bremst Roth: „Eigentlich ist es unser Ziel, nächste Saison aufzusteigen – wenn es jetzt aber schon früher kommt nehmen wir das dankend an.“ Überrascht hat ihn trotz seiner langjährigen Handball-Erfahrung die steile Entwicklung des Kaders. „Die Mannschaft hat mich sportlich überrascht, wir haben vier Junioren-Nationalspieler – die Entwicklung zeigt klar in die zweite Liga“, ist sich der ehemalige A-Nationalspieler sicher.

 

Das Zünglein an der Waage könnte nun der VfL Fredenbeck sein. Der Tabellenführer der West-Staffel ist das einzige Team, das dort einen Lizenzantrag gestellt hat. Geschäftsführer Ulrich Koch hatte sich zuletzt eher zögerlich geäußert, der Verzicht würde eine Relegation der drei übrigen Staffeln um den vierten Aufstiegsplatz bedeuten. Für die SGL besonders attraktiv: Kommt es zur Relegation mit drei Mannschaften ist die Heinrich-Beck-Halle Ausrichtungsort des Turniers. Dazu müssten allerdings die beiden Spielklassen in Nord und Ost einen Aufstiegskandidaten stellen. In beiden Tabellen geht es im Kampf um Rang zwei heiß her – aktuell liegt der SC Magdeburg II und die TuS Fürstenfeldbruck auf der gewünschten Position. Diese Konstellation würde den direkten Aufstieg der Rothemden bedeuten, da Fürstenfeldbruck bereits den Verzicht verkündet hat und Zweitvertretungen nicht aufsteigen dürfen.

 


Roth: „Der Kader steht“

Ruß kehrt zurück – Zweijahresvertrag auch im Aufstiegsfall gültig

(msc) Die SG Leutershausen schließt die Kaderplanungen für die nächste Saison ab und präsentiert dabei einen weiteren Hochkaräter. Nach dem Rückraum-Akteur Jonas Kupijai machen die Bergsträßer auch den Transfer des ehemaligen „Roten Teufel“ Niklas Ruß dingfest. Ruß kehrt aus der Bundesliga zurück in die Heinrich-Beck-Halle. „Das sind extrem gute Verstärkungen“, ist sich der sportliche Leiter der SGL, Holger Löhr, sicher. Uli Roth geht sogar noch einen Schritt weiter: „Damit haben wir unsere Wunschmannschaft zusammen und die Abgänge kompensiert.“ Die Personalplanungen sind damit nun endgültig abgeschlossen, die beiden namhaften Neuzugänge hat sich Leutershausen bis zum Ende aufgehoben. „Der Kader steht“, bestätigt auch Roth.

 

Der Linksaußen Ruß spielte bereits drei Jahre im Trikot der SGL, fühlte sich dort pudelwohl. „Ich habe mich hier immer sehr wohl gefühlt“, so der Rückkehrer: „Das lag am ganzen Verein: Wir hatten eine super Mannschaft, ein tolles Umfeld, die Fans und die Verantwortlichen – das war alles sehr familiär.“ Genau damit identifiziert sich der 25-Jährige. Nach dem Abenteuer Bundesliga bei der HBW Balingen-Weilstetten will sich er sich nun verstärkt auf sein Studium konzentrieren – ein Wechsel zurück nach Leutershausen lag auf der Hand. „Meine Priorität verschiebt sich“, erklärt Ruß: „Würde ich in Balingen bleiben, würde sich mein Studium wohl noch etwas hinziehen.“ Das kommt für ihn aber nicht in Frage. „Wir unterstützen die Jungs wo wir können“, erklärt Löhr: „Auch der Wechsel von Niklas ist nur machbar durch seinen Fokus auf das Studium.“ Wie hoch die Verantwortlichen seine Qualitäten einschätzen, zeigt die Flexibilität, die sie Ruß zutrauen. „Ich sehe ihn nicht zwingend auf außen“, äußerte sich Löhr: „auch auf der Spielmacherposition Rückraum Mitte kann ich mir Niklas als Alternative gut vorstellen.“

 

Gerade diese Perspektive reizt den eigentlichen Außenspieler. „Ich traue mir das durchaus zu“, erklärt Ruß: „Diese sportliche Herausforderung ist nochmal etwas Neues – und daher auch ein Grund, warum ich wieder nach Leutershausen gekommen bin.“ Der Kontakt stand bereits länger, der auslaufende Vertrag in Balingen kam dabei zu Gute. „Um Weihnachten herum haben mich Uli und Holger dann das erste Mal angerufen“, verrät der Neuzugang. Schnell wurde klar, dass eine erneute Zusammenarbeit möglich werden könnte. Die Gespräche wurden konkreter, die Unterschrift ist nun trocken. Ein neuer Zweijahres-Vertrag mit Gültigkeit für die dritte und die zweite Liga sind das Ergebnis.

 

SGL treibt Kaderplanungen voran

Jonas Kupijai kommt zu den Bergsträßern

 

(msc) Die SG Leutershausen sorgt für einen Paukenschlag in der 3. Liga: Jonas Kupijai, der aktuell das „Eulen“-Trikot des Zweitligisten TSG Friesenheim trägt, schließt sich in der nächsten Saison den „Roten Teufeln“ an. Der Rückraumschütze hat einen Vertrag für die kommenden beiden Spielzeiten unterschrieben. „Er ist ein super Zugang, der in Angriff und Abwehr mit seinen 1,95-Metern sehr flexibel einsetzbar ist“, schwärmt Holger Löhr, sportlicher Leiter der SGL, sowohl von den Shooter- als auch den spielerischen Qualitäten des Neuzugangs.

Die 3. Liga kennt Kupijai bereits bestens: Vor seinem Wechsel nach Ludwigshafen stand er vier Jahre lang für den TV Hochdorf in dieser Spielklasse auf der Platte. Dass eine Verpflichtung dieser Größenordnung überhaupt möglich wurde, liegt nicht zuletzt an der beruflichen Entscheidung Kupijais. Der 26-jährige beendet sein Studium, wird danach ins Arbeitsleben eintreten. „Ich bin jetzt 26, der berufliche Start steht bevor“, berichtet Kupijai. Seine Aufmerksamkeit hat sich leicht verschoben, dennoch war eines klar: „Trotzdem wollte ich weiterhin Handball auf hohem Niveau spielen.“ Das habe in Leutershausen am besten gepasst. „Wir haben ihm beruflich eine Perspektive geboten, sonst wäre das auch nicht durchführbar gewesen“, bestätigt Löhr.

Von einem Aufstiegskandidaten in der zweite Liga kommend sind die Erwartungen groß. „Jonas ist eine extrem gute Verstärkung“, ist sich nicht nur Löhr sicher. Auch Kupijai selbst erwartet viel von sich. „Wie viel Einsatzzeiten ich bekommen wird sich zeigen“, bremst er zwar, fügt aber an: „Ich will viel spielen.“ Diese Erwartung ergibt sich für ihn von selbst: „Ich komme aus der zweiten Liga, von einem Topteam – da sollte dieser Anspruch dann schon da sein.“ Überzeugt hat ihn indes insbesondere die Art und Weise, in der die Verantwortlichen auf ihn eingegangen sind. „Die Gespräche haben für mich den Ausschlag geben, hierher zu wechseln“, so Kupijai: „Ich bin froh, dass es geklappt hat.“

 

Damit haben die Rothemden einen weiteren wichtigen Teil des Kaders besetzt. Neben Rico Wilde, dessen Vertrag nicht verlängert wurde, und Thomas Ratzel, der seine sportliche Karriere beenden wird, verlässt nur Jochen Geppert die Rothemden in Richtung Nußloch. „Mit Thomas haben wir gesprochen, aber er wird seine Handballschuhe wohl an den Nagel hängen“, so Roth. Der Abgang von Geppert kam dagegen zunächst überraschend. „Das war so nicht geplant“, gibt auch der ehemalige Nationalspieler Roth zu. Umso glücklicher ist er darüber, mit Kupijai einen starken Neuzugang begrüßen zu dürfen: „Die Abgänge haben wir jetzt kompensiert.“ Auch bei Löhr lässt sich eine Portion Vorfreude nicht leugnen. „Wir haben mit Jonas auf jeden Fall Qualität dazu bekommen“, weiß der sportliche Leiter.